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Paradressur

| Messe, Veranstaltungen & Turniere | 26. August 2013

EM Reiten 2013 in Herning, Dänemark-Europameisterschaft

Am Schlusstag konnten sich die deutschen Reiter noch einmal über vier Medaillen freuen. Den Anfang machten die Paradressur-Reiter, die bereits um 8 Uhr morgens mit ihren ersten Küren an den Start gingen.

Los ging es im Grade II mit zwei Medaillen für die beiden deutschen Para-Reiterinnen Angelika Trabert und Britta Näpel. Angelika Trabert freute sich auf Ariva-Avanti erneut über den zweiten Platz: „Wieder Silber! Ich bin so stolz auf meine wunderbare Stute!“ Insgesamt errang sie damit in Herning dreimal die Silbermedaille. Für Britta Näpel wurde es erneut Bronze auf ihrem wohl letzten Meisterschaftsritt mit Aquilina, die ja bekanntlich nun zu ihrer Besitzerin zurückgehen soll. „Aber es war ein wunderschöner Abschluss für uns beide hier“, strahlte Näpel. Gold ging hier mit großem Abstand an Großbritannien, wie schon im Einzel war Natasha Baker nicht zu schlagen.

Angelika Trabert

Angelika Trabert – © Julia Rau

In der Kür des Grade Ib hieß der Sieger – wie schon im Einzel – Pepo Puch. Der ehemalige Vielseitigkeitsreiter, der seit einem Sturz querschnittsgelähmt ist, ist mit seiner fröhlichen Art sicherlich einer der größten Sympathieträger des Para-Sports. In Grade Ib muss man übrigens noch einmal Nora Kristina Hamann erwähnen. Sie reiste als Championatsdebütantin nach Herning und schlug sich unglaublich gut mit ihrem Wallach Sambalu Salix. Leider gehörte sie als Einzelreiterin nicht zum deutschen Team, muss deshalb als Einzige ohne Medaille zurückreisen. Man hätte ihr heute ein Edelmetall so sehr gegönnt, leider sollte es hauchdünn nicht sein. Die Leistung war dennoch medaillenwürdig!

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| Messe, Veranstaltungen & Turniere | 26. August 2013

EM Reiten 2013 in Herning, Dänemark-Europameisterschaft

Da hatte man im Vorfeld groß spekuliert, ob die deutschen Springreiter es schaffen würden, zur Einzelmedaille zu reiten, nachdem sie mit Mannschaftssilber doch viele mehr überzeugt hatten, als zunächst angenommen. Doch auch wenn man die Springentscheidung live in der ARD heute verfolgen konnte, muss eine andere Sportlerin im Mittelpunkt meines Berichts stehen: Hannelore Brenner, Para-Dressurreiterin und seit heute um eine Goldmedaille reicher.

Wer die Vorgeschichte kennt, wird vermuten, dass sich Hanne über diese Goldmedaille ganz besonders freuen konnte. Noch bis vor etwa zwei Monaten ging ihre nun schon 18 Jahre alte Stute Women of the World, der sie so viele Erfolge verdankt und mit der sie Weltmeisterin und Olympiasiegerin wurde, nicht so gut wie gewohnt. Grund: Zahnprobleme.

Hannelore Brenner

Hannelore Brenner

In Herning zeigte sie sich bereits am Donnerstag sehr gut, da lag es an ihrer Reiterin, die sich – wie schon bei den Olympischen Spielen – einmal verritt, dass sie nur an Position zwei lagen. Die Steigerung am Samstag bescherte Gold – und ließ nicht nur das komplette Para-Team jubeln, sondern auch die Dressurreiterinnen, die zum Zuschauen immer mal wieder vorbeikamen. Endlich Teil einer großen Reiterfamilie zu sein – man kann sich vorstellen, welche Genugtuung es für diese herausragenden Sportler ist. Und auch wenn die Kulisse und das große Publikum teils sehr anstrengend sein können, es ist schon was Besonderes für sie alle, dort zu reiten und nicht bei eigenen kontinentalen Meisterschaften, praktisch unter den Augen nur einiger Mitreisender und Pferdefachleute.

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