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Anlehnung – was heißt das eigentlich?

| Reiten lernen | 2. Mai 2012   (Veröffentlicht: 29. März 2012)

 
Dressur

Wer Reiter ist, dem sollte das Wort Anlehnung bekannt sein. Doch was ist Anlehnung eigentlich genau? Und wie schaut sie korrekt aus? Wie bringe ich mein Pferd dazu, sich anzulehnen, aber einem dabei keine Last zu sein?
Viele Fragen, hier der Versuch einer Antwort.

Anlehnung bedeutet Anlehnung

Zunächst ist das Wort Anlehnung tatsächlich ganz wörtlich zu nehmen. Denn jedes Pferd braucht beim Reiten die Sicherheit, sich bei seinem Reiter anlehnen zu dürfen. Es möchte einen sicheren Zügel in seinem Maul wissen, der die Verbindung zum Reiter aufrecht erhält. Unsicherheit überträgt sich hierdurch leider sehr schnell aufs Pferd und lässt die Anlehnung schlechter werden.

Für die richtige Anlehnung braucht es also zuerst einmal eine ruhige Reiterhand, die eine konstante Verbindung zum Pferdemaul hält, welche nicht zu stark und nicht zu schwach sein darf.

Das richtige Mittelmaß zu finden, klappt nur durch Übung

Bei einer zu festen Verbindung äußert das Pferd sein Unwohlsein in Kopfschlagen, bei einer zu leichten Verbindung wird es anfangen, unsicher “herumzuspielen”, was sich möglicherweise in Kopfnicken etc. zeigen kann.

Dem Pferd eine Anlehnung zu bieten, bei der es sich wohl fühlt, kann man lernen. Hauptsächlich geht es dabei um die Haltung des Reiters auf dem Pferd.

Ruhe in der Anlehnung ist das allerwichtigste

Anlehnung üben

Um diese zu üben, kann man sich eine Gangart suchen, die einem am besten liegt. In dieser Gangart lässt sich dann die Anlehnung zunächst am besten üben. Denn wenn man sich selbst wohl fühlt, ist auch die Hand ruhiger. Klappt es in dieser Gangart wirklich gut, kann man sich die anderen Gangarten vornehmen und weiter üben.

Um Anlehnung zu üben, ist einfach wichtig, dass diese konstant vorhanden ist. Auch die meisten Pferde fühlen sich so viel wohler. Sie sind Herdentiere, die geleitet werden wollen. Der Reiter kann dies durch eine gute und korrekte Anlehnung tun.

Wenn es erst einmal klappt mit der Anlehnung, kann man auch dem Pferd immer wieder etwas mehr Freiheiten lassen, da es diese dann genießen und sich nicht unsicher fühlen wird.

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